Wie Netztools24 entstanden ist
Wir sind eine kleine Berliner Agentur und bauen im Kundengeschäft ständig Webapplikationen und Backend-Systeme. Dabei taucht dauernd derselbe Griff auf: kurz die IP prüfen, ein SSL-Zertifikat checken, eine JSON-Antwort lesbar machen. Für sich genommen sind das Kleinigkeiten, aber jedes Mal ein Terminal zu öffnen oder ein Browser-Plugin zu installieren, summiert sich. Also haben wir angefangen, uns die Werkzeuge, die wir selbst am häufigsten brauchen, als Webseite zusammenzustellen. Mittlerweile sind daraus 29 Tools geworden, die auf jedem Gerät ohne Installation funktionieren.
Vier Bereiche, sortiert nach Anwendungsfall
Statt eines langen, unsortierten Menüs haben wir die Tools in vier Bereiche gruppiert. Wer schon weiß, wonach er sucht, findet es so schneller.
- Netzwerk-Tools: IP- und MAC-Lookups, DNS-Abfragen (A, AAAA, MX, TXT, CNAME), WHOIS-Recherche, Traceroute, Ping-Tests, Portscanner und URL-Shortener. Deckt den Weg von der Namensauflösung bis zum Routing ab.
- Sicherheits-Tools: SSL-Zertifikate einer Domain prüfen, Passwörter mit hoher Entropie im Browser erzeugen, E-Mail-Adressen auf typografische Fehler oder Wegwerfanbieter validieren.
- Entwickler-Tools: JSON formatieren und validieren, Base64 codieren, UUIDs nach RFC 4122 erzeugen, CSS minifizieren oder verschönern, HTML validieren, Farben zwischen HEX, RGB und HSL konvertieren, Text-Diffs anzeigen, Meta-Tags generieren, robots.txt und Sitemap-XML erstellen.
- Text- & Datei-Tools: Zeichen- und Wortzähler, Zeilensortierer mit Duplikatentfernung, Hash-Rechner (MD5, SHA-1, SHA-256, SHA-512), User-Agent-Parser, QR-Code-Generator.
Wer die Tools tatsächlich nutzt
Am häufigsten sehen wir in den Server-Logs Zugriffe von Systemadministratoren, die DNS-Records kontrollieren oder die Erreichbarkeit eines Dienstes prüfen, sowie von Webentwicklern, die eine API-Antwort debuggen oder schnell eine UUID für einen Testdatensatz brauchen. Dazu kommen SEO-Leute, die Sitemaps oder robots.txt pflegen, Studierende, die einfach verstehen wollen, wie ein DNS-Lookup eigentlich funktioniert, und kleine Unternehmen, die keine Lust auf ein Abo für ein Tool haben, das sie zweimal im Monat brauchen. Wir haben beim Bauen an keine dieser Gruppen exklusiv gedacht, die Tools sind einfach so allgemein nützlich, dass sich fast jeder aus der IT irgendwo wiederfindet.
Ein paar Dinge, auf die wir Wert legen
Geschwindigkeit. Die Seiten werden mit Astro serverseitig gerendert, React lädt nur dort nach, wo tatsächlich Interaktion stattfindet. Im Lighthouse-Test kommen wir meist über 95 Punkte, auch auf einer mittelmäßigen Mobilverbindung.
Datenschutz. Wir tracken kein Nutzungsverhalten und setzen keine Fingerprinting-Skripte ein. Für die Werbefinanzierung über Google AdSense fragen wir vorab über einen Consent-Banner. Tools wie Passwort-Generator, Hash-Rechner, JSON-Formatter, QR-Code, Base64 oder Farbkonverter laufen komplett im Browser: Ihre Eingaben gehen nie an unseren Server.
Ehrliche Erklärungen. Jede Tool-Seite beschreibt, was das Werkzeug macht und wie man das Ergebnis liest, ohne unnötigen Fachjargon dort, wo es auch einfacher geht. Wo ein Fachbegriff nicht zu vermeiden ist, erklären wir ihn kurz im Text.
Standort Deutschland. Server, Firma und Ansprechpartner sitzen in Berlin. Anfragen zu Datenschutz oder rechtlichen Themen beantworten wir nach deutschem und europäischem Recht (DSGVO, TTDSG, TMG).
Ein paar Beispiele aus dem echten Betrieb
- Ein Webshop-Betreiber bemerkt einen HTTPS-Fehler auf seiner Domain, prüft mit dem SSL-Check das Zertifikat und stellt fest, dass es am nächsten Tag abläuft.
- Eine Systemadministratorin migriert Nameserver und kontrolliert danach mit dem DNS-Lookup, ob die neuen Records schon überall ankommen.
- Ein Frontend-Entwickler bekommt eine API-Antwort als eine einzige, unlesbare Zeile zurück und macht daraus mit dem JSON-Formatter einen lesbaren Baum.
- Ein Café möchte Gästen WLAN ohne Passwort-Tipperei anbieten und erstellt mit dem QR-Generator einen ausdruckbaren Code für die Speisekarte.
- Ein Sysadmin will nur kurz wissen, ob Port 443 auf einem Remote-Server offen ist, und nutzt dafür den Portscanner.
Warum Werbung statt Bezahlschranke
Server, Entwicklungszeit, Support und Domains kosten laufend Geld. Wir hätten das über eine Paywall oder ein Abo lösen können, haben uns aber bewusst für klar gekennzeichnete Werbeanzeigen von Google AdSense entschieden, weil dafür kein Konto und keine Zahlungsdaten nötig sind. Wer keine personalisierte Werbung möchte, kann das jederzeit über den Link „Datenschutz-Einstellungen" im Footer widerrufen, die Tools funktionieren davon unabhängig weiter.
Häufig gestellte Fragen
Sind wirklich alle Tools kostenlos?
Ja. Alle 29+ Tools sind ohne Registrierung und ohne Nutzungslimit nutzbar. Finanziert wird das über Werbeanzeigen von Google AdSense.
Welche Daten verarbeitet ihr, wenn ich ein Tool nutze?
Ein großer Teil der Tools läuft komplett im Browser, die Eingaben erreichen unseren Server dabei gar nicht. Bei serverseitigen Tools (WHOIS, DNS, SSL-Check, Ping) verarbeiten wir nur die für die Abfrage nötigen Parameter und speichern nichts Personenbezogenes dauerhaft. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Gibt es eine API?
Nein, aktuell nicht. Die Tools sind für die interaktive Nutzung im Browser gedacht. Wer trotzdem programmatischen Zugriff braucht, kann uns über die Kontaktseite anschreiben.
Fehlt ein Tool, das ihr noch bauen könntet?
Schreiben Sie uns, welches Werkzeug Ihnen fehlt. Wir lesen jeden Vorschlag und setzen um, was für genug Leute nützlich wäre.
Wie oft wird die Seite aktualisiert?
Unregelmäßig, aber laufend. Bug-Reports fließen zeitnah ein, größere Ergänzungen eher in Schüben. Das jeweils letzte Änderungsdatum steht unten auf jeder Tool-Seite.